Birkenweg 26, 39175 Biederitz

31:30- Krimi: SVE- Reserve gelingt Pokalüberraschung

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz steht nach einem 31:30 (12:16)- Krimi gegen den höherklassigen HSV 2000 Zerbst im Achtelfinale des HVSA- Pokals. Nach einem Rückstand zur Pause war die Leistungssteigerung in den zweiten dreißig Minuten ausschlaggebend für den nicht unverdienten Erfolg.

Nach Handball- Krimi roch es vor 80 Zuschauern bereits im ersten Spielabschnitt, in dem die Gastgeber nach dem schnellen 3:1 nach zehn Minuten den 3:3- Ausgleich kassieren mussten. Bis zur 23. Minute war es dann ein offener Schlagabtausch, auch weil sich kein Team bis zur 23. Minute beim Stand von 10:10 auch nur einmal mit zwei Toren absetzen konnte. In der Schlussphase des ersten Spielabschnittes kamen die Gastgeber dann ein wenig vom eigenen Weg ab, da unter anderem neben dem fehlenden Tempo Ablenkungenmanöver jenseits der eigenen Leistung kontraproduktiv waren. So legte der HSV aus Zerbst mit einem 4:0- Lauf zum 14:10 (27.) vor und nahm schließlich eine 16:12- Führung mit in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kehrte die SVE- Reserve Stück für Stück in den Erfolgsspur zurück und landete damit zunächst den 18:18- Ausgleich (38.). Der Grundstein dafür wurde einmal mehr in der Deckung gelegt, die vermehrt Ballgewinne für einfache Gegenstoßtreffer produzierte. So blieb es bis zur 46. Minute beim Stand von 23:23 ein Kampf auf Augenhöhe, ehe der sich wiederholende Zweitorevorsprung (25:23, 27:25 und 28:26) eher für den Verbandsligisten sprach. Doch die Biederitzer kämpften sich durch Julius Warnecke und Maxim Meyer zum 28:28 (55.) zurück und machten auch die folgenden zwei Rückstände durch Fynn Janke zum 30:30- Ausgleich wett. Nach dem fehlerhaften Angriff der Zerbster nahm die Biederitzer Bank 29 Sekunden vor Ultimo die Auszeit und sprach den letzten Angriff ab. Diesen tadellos ausgeführt verwandelte schließlich mit seinem dritten Treffer in Folge Youngster Janke zum vielumjubelten 31:30- Endstand.

„Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung, aber Hut ab, was die Jungs gerade im zweiten Durchgang abgerissen haben und vor allem, dasss sie nie den Glauben an sich verloren haben. Wir haben bewiesen, dass wir auch gegen ein höherklassiges Team bestehen können", war der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz unmittelbar nach der Schlusssirene erleichtert und zufrieden zugleich. 

 

Biederitz II: Gronemeier, Schuster, Le. Exner - J. Hartmann (1), Warnecke (4), Kalsdorf (3), Janke (4), Schmidt (3), Wentzel (2), Bahr (8/3), Ribbert, L. Steinweg (2), Kliem (2)

 

Zerbst: Fröhlich - Sanne (8/4), Zielesniak, Wuttke (1), Maerten (2), Heine (4), Luge (3), Gerke (12), Beckmann

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