Birkenweg 26, 39175 Biederitz

40:27 - Eiche II bleibt an der Tabellenspitze

Mit einem nie gefährdeten 40:27 (17:11) gegen die zweite Vertretung des HSV Magdeburg verbleibt der SV Eiche 05 Biederitz II an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga. Youngster Max Kalsdorf steuerte vor 70 Zuschauern allein zehn Treffer zum vierten Saisonerfolg bei.

Einen typischen Start/Ziel- Sieg sahen die Zuschauer am Sonnabendabend in der Ehlehalle im Duell der Reserven zwischen dem SV Eiche 05 und dem HSV Magdeburg. Vom Start weg gab es keine zwei Meinungen in Bezug auf den Sieger, bei dem trotz des verlustpunktfreien Starts kein Platz für Euphorie ist. „Die wichtigen Partien stehen uns noch bevor und schon beim Post SV II nächste Woche erwartet uns kein Spaziergang", herrschte im Biederitzer Lager trotz des deutlichen Sieges längst kein Überschwank.

Die Gastgeber legten nach dem schnellen 3:0 konsequent auf 8:3 nach einer Viertelstunde nach und hatten nach 21 Minuten beim Stand von 11:5 bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Der Gegner aus der Landeshauptstadt machte es der Biederitzer Reserve in vielerlei Hinsicht auch einfach, so dass das 17:11 beim Seitenwechsel fraglos in die Kategorie verdient fiel.

Trotz kleinerer Startprobleme in Hälfte zwei änderte sich am Spielverlauf dann nur wenig. Die Unkonzentriertheiten im Deckungsverbund der Gastgeber konnten durch eine komfortable Chancenverwertung übertüncht werden, so dass beim 27:17 nach 41 Minuten erstmals der Zehntoreabstand erreicht war. „Schon zu diesem Zeitpunkt war ein höherer Vorsprung durchaus möglich", mahnte der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz, der seine 16 Tore- Achse Daniel Bahr/Max Kalsdorf ausdrücklich lobte, im Nachgang an. 

In der Schlussviertelstunde riefen die Gastgeber vorn wie hinten dann nur noch das Nötigste ab, so dass sich der Rückstand aus Sicht der Gäste in Grenzen hielt. „Ich bin zufrieden, da ich heute in der Begegnung auch viele Trainingsinhalte wiederfinden konnte. Für das Torverhältnis war dann aber schon noch etwas mehr möglich...", hielt sich die Kritik von Tschirschwitz, der sich wiederum auf sein starkes Torhüterduo Andy Gronemeier/Fiete Schuster verlassen konnte, nach der Schlussirene aber in berechtigten Grenzen.

 

Biederitz II: Gronemeier, Schuster - Schneider (4), J. Hartmann (2), Kalsdorf (10), Janke (2), Wentzel (3), Bahr (6), Meyer (2), L. Steinweg (5), Simon (5/2), L. Hartmann (1), Kliem

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