Gipfeltreffen für Frauen & 2.Männer
Sowohl für die Frauen (Sonnabend) als auch die zweite Männermannschaft heißt es am Wochenende Erster gegen Zweiter. Während die Frauen in Güsen gastieren, empfängt die SVE- Reserve die Eintracht aus Hohenwarthe.

- 09.10.2026, 12:39
In der Bezirksoberliga der Frauen steigt am Sonnabend um 16 Uhr das Spitzenspiel zwischen dem Güsener HC (2., 5:1 Punkte) und dem Tabellenführer SV Eiche 05 Biederitz (6:2). Beide Vertretungen sind verheißungsvoll aus den Startlöchern gekommen und gewannen in der letzten Serie jeweils ihre Heimspiele.
Erster gegen Zweiter verspricht in der Regel gute und spannende Begegnungen, was sicherlich in Bezug auf das anstehende Wochenende zwischen beiden Teams auch zu erwarten ist. Dass die aktuellen Platzierungen in der Bezirksoberliga bei den Frauen mit noch sehr viel Vorsicht zu genießen sind, ist schon allein der unterschiedlichen Anzahl von absolvierten Partien der Mannschaften zu entnehmen.
„Die Tabelle interessiert uns derzeit nur wenig bis gar nicht. Uns ist vielmehr der eigenen Leistungstrend wichtig und der war zuletzt absolut in Ordnung", weiß der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister dennoch um die Brisanz der anstehenden Aufgabe. Während seine Mannschft nach der Auftaktpleite in Oebisfelde vier Siege in den Punktspielen bzw. im Pokal feiern konnte, sind die gastgebenen GHC- Frauen derweil noch unbesiegt. Dem 36:19- Auftaktsieg gegen Seehausen folgte eine Punkteteilung beim Liganeuling in Wefensleben, ehe am letzten Wochenende mit einem 27:26 beide Zähler aus Weferlingen entführt werden konnten. „Wir müssen in erster Linie da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Da konnten wir eine gute Deckung plus Torhüter stellen und waren zudem in der Vorwärtsbewegung mit viel Spaß und Einsatzwillen unterwegs", gibt Werkmeister die plausible Marschrichtung für den Sonnabendnachmittag aus. Es darf indes damit gerechnet werden, dass der Ausgang dieses Derbys noch keinem der beiden Teams zu diesem frühen Zeitpunkt die angestrebten Ziele verbauen wird.
Am Sonntag um 16 Uhr steigt in der Biederitzer Ehlehalle das Spitzenspiel der Bezirksoberliga zwischen dem Tabellenführer SV Eiche 05 Biederitz II (10:0 Punkte) und dem Verfolger Eintracht Hohenwarthe (8:0). Neben dem Möckeraner TV (6:0) haben diese beiden Mannschaften noch eine weiße Weste vorzuweisen.
Natürlich besitzt die aktuelle Tabelle nach nur wenigen Spieltagen noch nicht die Aussagekraft, wie dies vielleicht in einigen Wochen später der Fall sein wird, aber dennoch ist ein gewisser Trend bereits jetzt oben wie unten erkennbar. Die beiden aufeinander treffenden Mannschaften waren bereits vor dem Saisonstart zu den Mitfavoriten gehandelt worden und bestätigten diese These bislang mit ihren durchweg siegreichen Begegnungen. „Wir müssen dieses Spiel nicht höherhängen als es ist. Es gibt zwei Punkte und wir wollen diese natürlich gerade in eigener Halle behalten", nimmt der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz schon vorab etwas Druck aus dem sicherlich wieder sehr brisanten Derby.
Die Eintrachthandballer haben sich vor der Saison recht namhaft verstärkt und schon allein damit ihre Ambitionen zu Papier gebracht. Der vollzogene Saisonstart mit vier zumeist recht souveränen Erfolgen dürfte die Schützlinge um Trainer Michael Schneemann beststärkt haben, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Aber auch an der Ehle dürfte man mit den fünf Siegen aus fünf absolvierten Begegnungen nicht unzufrieden sein. „Die Aufgaben werden nun anspruchsvoller", meinte Tschirschwitz schon vor dem siegreichen Gastspiel beim Post SV Magdeburg II. Doch die anstehenden Partien daheim gegen Hohenwarthe und nach den Herbstferien in Stendal dürften dann deutlich mehr Gewissheit in Sachen Tabellentrend abwerfen.
„Eine konstant starke Deckungsarbeit sowie ein tempobehaftetes und fehlerarmes Angriffsspiel werden vonnöten sein, um den nächsten wichtigen Schritt zu machen", weiß der SVE- Coach um die anstehende hohe Hürde am Sonntagnachmittag gegen gewiss hochmotivierte Eintrachthandballer, die in der Vorsaison beide Zähler aus der Ehlehalle entführen konnten.



