Birkenweg 26, 39175 Biederitz

SVE- Frauen mit Pokalaus gegen den SV Irxleben

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz sind im HVSA- Pokal gegen den Oberligisten SV Irxleben ausgeschieden. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (12:13) setzten sich die Gäste schließlich noch deutlich mit 35:26 durch und zogen damit in das Viertelfinale ein.

„Die Mädels können sehr wohl guten Handball spielen. Sie haben nicht erst heute gemerkt, dass es besser klappt, wenn sie miteinander kämpfen, spielen und dann bestenfalls auch harmoniern", meinte der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister trotz des Pokal- KOs gegen den ligahöheren SV Irxleben. Der SVE- Coach sah sich in seiner Aussage über die ersten Monate seiner Amtszeit darin zumindest im ersten Spielabschnitt bestätigt, in dem seine Mädels „jederzeit auf Augenhöhe" agiert hatten. Mit einer sehr starken Rena Grunert zwischen den Pfosten und einer gut stehenden Deckung legten die Gastgeber einen 3:0- Blitzstart hin, den die Gäste jedoch nach 14 Minuten zum 5:5 ausgleichen konnten. Wenig beeindruckt davon legten die SVE- Frauen dennoch zum 8:5 (18.) bzw. 10:7 (23.) nach, weil im Abwehrzentrum kaum Wünsche offen blieben und vorn mit reichlich Bewegung Lücken genutzt werden konnten. „Da wurde viel ausgeholfen und im Angriff war die nötige Konzentration da", resümierte Werkmeister zur Halbzeit trotz eines knappen 12:13- Rückstandes.

Deutlich weniger von alledem war dann mit Beginn des zweiten Spielabschnittes zu sehen. Die Irxleber setzten sich schnell auf 17:13 (35.) ab und besaßen fortan gerade in Sachen Chancenverwertung deutliche Vorteile. „Wir bekommen viele freie Chancen nicht gegen einen starken Torhüter unter und agieren insgesamt viel zu unkonzentriert und damit fehlerbehaftet", mahnte Werkmeister an, der beim 14:19 (38.) mit einer Auszeit reagierte. Wenig beeindruckt davon legte der SVI dann jedoch schnell zwei Treffer zum 21:14 (41.) nach und war spätestens zu diesem Zeitpunkt auf die Siegerstraße eingebogen. 

Bis zur 45. Minute blieb es dann bei einer Siebentoreführung (25:18) der Gäste, die deutlich konstanter und routinierter zu Werke gingen und sich schließlich mit einem 35:26 den Einzug in die nächste Runde vollauf verdienten. 

„In der ersten Hälfte haben die Mädels mit einer hervorragenden Leistung belegen können, was selbst gegen einen höherklassigen Kontrahenten möglich ist. Natürlich wurde es dann im weiteren Verlauf mit dem größer werdenen Rückstand nicht einfacher...", gewann Werkmeister trotz der Niederlage dem Auftritt seiner Mädels viel Positives ab.

Biederitz: Grunert, Dettmer - Rosenau (4), Bublitz (5/4), Druskus (6), Schottstedt, Ribbert (4), Treffkorn (2/1), Niemann, Hesse (5), Stähr

Irxleben: Wolff - M. Frank, Schäfer (3), Wannewitz, Aßmann (2), L. Frank (3), Wolke (14/6), Baudis (3), Bergmann (3), Thiede, Conrad (5), Biskaborn, Zunkel (2)

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